Nach Silber bei den Doppelsitzern haben Österreichs Rodler auch am zweiten Tag der Titelkämpfe in Sigulda Grund zur Freude. Wolfgang Kindl holt Bronze bei den Einsitzern, die Teamstaffel rundet das WM-Programm ab.

Der angekündigte Krimi hielt was er versprach, auch der zweite Rodeltag in Sigulda war nichts für schwache Nerven und reich an Emotionen.

Für das heimische Einsitzer-Quartett gab es zum Auftakt der Einsitzer-Konkurrenz Licht und Schatten, Wolfgang Kindl kehrte nach leichten Linienproblemen im oberen Bereich als Halbzeit-Sechster ins Starthaus zurück, David Gleirscher fuhr die neuntschnellste Zeit heraus. Während die beiden in Schlagdistanz zu den Medaillenrängen blieben, kassierten Reinhard Egger und Daniel Pfister nach tollen Zwischenzeiten je eine Bande und rodelten als 27. und 31. am Cut für den Finallauf (Top25) vorbei.

In der Entscheidung brannte der 26-jährige Kindl die drittschnellste Zeit ins lettische Eis und rodelte damit オンライン カジノ noch in die Medaillenränge. Für den Weltcupsieger von Lillehammer ist es die erste Medaille überhaupt, Gold geht etwas überraschend an den Russen Semen Pavlichenko, der mit zwei Bestzeiten den Olympiasieger und Topfavoriten Felix Loch auf Platz zwei verweisen konnte.

Wolfgang Kindl: „Im ersten Lauf waren im oberen Bereich leichte Unsicherheiten drinnen, damit hat der Rhythmus und auch ein wenig der Speed gefehlt. Ich wusste, dass ich im Finale einen drauf setzen muss, habe voll attackiert und ziemlich alles optimal getroffen. Ich bin brutal happy, aber noch ist die Weltmeisterschaft nicht vorbei. Wir haben auch in der Staffel Chancen, meine Konzentration gilt jetzt diesem Rennen.“

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