Solls das auch schon wieder gewesen sein? Hatten die Slopestyler in Sotschi das erste und letzte Mal die Gelegenheit, sich der Welt zu präsentieren? 

Wie die New York Times heute berichtet, äußerte sich IOC-Mitglied Lars Engebretsen wie folgt zur Premiere von Slopestyle bei den Olympischen Spielen in Sochi: „Es sollte aufgrund der ‚inakzeptabel hohen‘ Anzahl an Verletzungen aus dem Programm genommen werden, wenn die Sportart nicht deutlich sicherer wird.“ Weiter war Engebretsen der Meinung:  „Die Verletzungsrate im Slopestyle, wo Skifahrer und Snowboarder Flips, Spins und Sprünge auf einem haarsträubenden Kurs bestehend aus Hügeln und Hindernissen gemacht haben, war viel höher als bei jeder anderen Sportart in Sotschi.“

Das bedeutet jetzt zwar nicht zwingend, dass Slopestyle wieder gestrichen wird, allerdings besteht diese Gefahr, sollten mehrere IOC-Mitglieder derselben Meinung sein.  Welche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden sollten, hat Engebretsen nicht erklärt. Viele Unfälle in Sotschi waren vor allem bedingt durch den sehr selektiven Kurs, bei normalen Weltcup-Veranstaltungen im Slopestyle geschehen deutlich weniger Verletzungen, deshalb wäre es denkbar, in Zukunft die Reglements bezüglich der Kicker-Größen zu verschärfen.

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