Die ÖHB-Juniorinnen (Jg. 94 und jünger) absolvierten am Montag und Dienstag im Rahmen der Vorbereitung auf die U20 WM-Qualifikation zwei Testspiele gegen die Slowakei in der Südstadt. Während die erste Partie mit 37:19 (17:9) gewonnen werden konnte, verloren die jungen Österreicherinnen die zweite 27:30 (14:15).

„Nach einem ausgeglichenen Beginn konnten wir uns steigern, das Tempo erhöhen. Es sind uns allerdings zu viele Fehler unterlaufen. In Summe kann man aber sagen, es war ein zufriedenstellender Aufgalopp. Wir konnten einiges ausprobieren und auch die jüngeren Spielerinnen haben sich gut integriert“, resümierte ÖHB-Trainer Helfried Müller nach Spiel eins.

Weniger zufrieden war er freilich am Dienstag. Bei der 27:30-Niederlage liefen die Österreicherinnen von Beginn an einem Rückstand hinterher. „Wir sind eine Mannschaft, die alles in die Waagschale werfen muss, um einen starken Gegner richtig ärgern zu können. Passt einmal die Einstellung nicht zu 100 Prozent, verliert man eben auch gegen Teams wie die Slowakei. Aber dieses Ergebnis ist vielleicht nicht das Schlechteste. Denn nun haben die Spielerinnen allen Grund ernst zu nehmen, was die Trainer sagen“, so Müller.

Am Mittwoch geht es via Rom nach Chieti, wo gegen Gastgeber Italien und Favorit Schweden der Gruppensieg her muss, um das Ticket für die U20-WM im Sommer in Kroatien zu lösen. „Wir werden unsere Chance suchen und versuchen, sie auch zu nützen“, verspricht Müller.

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