Bei sehr schwierigen Bodenverhältnissen wurden heute als Saisonabschluss der Radquerfeldein-Saison die Staatsmeistertitel in Laßnitzhöhe bei Graz vergeben. Bei den Elite-Fahrern sicherte sich der 33jährige Villacher Alexander Gehbauer (ARBÖ Klagenfurt/Drain Bianchi) seinen ersten Titel.

MTB-Spezialist Alexander Gehbauer, Neunter bei den Olympischen Spiele 2012, erwischte auf schlammigem Boden bei plus vier Grad rund um die Sportanlage Moggau einen optimalen Start. Auf dem technisch anspruchsvollen Rundkurs mit einem 300 Meter langen Anstieg sowie mit Wald- und Wiesenpassagen setzte sich Gehbauer bereits nach der ersten von elf Runden von der Konkurrenz ab. „Die Verhältnisse kamen mir entgegen, das Material war auch optimal“, sagte Gehbauer, der den Querfeldein-Winter als optimale Vorbereitung für seine Saison als MTB-Profi sieht.

Titelverteidiger geschlagen
Titelverteidiger Daniel Geismayr (Centurio-RV Dornbirn) landete auf Platz zwei, Dritter wurde der Lokalmatador und große Mitfavorit Karl Heinz Gollinger (Radl Eck Fürstenfeld), der als Trostpflaster den Gesamtsieg im ÖRV-Querfeldein-Cup sicherstellen konnte. Gollinger hatte zuvor beinahe die Hälfte aller dreizehn Wintercup-Rennen für sich entschieden, fiel durch einen Sturz in der Anfangsphase aber zurück. Der 31jährige Steirer wird aber Österreich bei den Quer-Weltmeisterschaften am 1. Februar in Tabor (Tschechien) vertreten. Dort peilt er eine Platzierung um Rang 30 bis 35 an. Den vierten Platz bei den Elite-Fahrern sicherte sich Gehbauers Bruder Robert, Fünfter und damit bester U23-Fahrer wurde Christoph Mick.

Heigl erneut Staatsmeisterin
Ebenfalls zur Quer-WM wird die alte und neue Staatsmeisterin Nadja Heigl fahren. Die erst 18jährige Wienerin jubelte über ihr drittes Gold bei Staatsmeisterschaften und wird in Tabor im U23-Bewerb starten. Heigl siegte vor Silke Schrattenecker und Viktoria Zeller.

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.