Zwei Tage vor dem Heimweltcup im Kletterzentrum Imst (31.07./01.08.) präsentieren sich die ÖWK Kletterasse hochmotiviert: Während Jakob Schubert um seinen ersten Weltcupsieg im Lead vor heimischem Publikum klettert, will Youngster Jessica Pilz ihren aktuellen Erfolgslauf auch im Tiroler Oberland nicht abreißen lassen und erneut in der Weltspitze mitmischen. Aber auch die Vorjahressiegerin in Imst, Magdalena Röck, sowie Lokalmatadorin Katharina Posch wollen ihre zuletzt aufsteigende Form unter Beweis stellen und hoffen auf einen Finaleinzug vor Heimpublikum.

Klettergroßveranstaltungen haben in der Heimat von Österreichs Vorstiegslegende Angela Eiter bereits lange Tradition: Als Austragungsort der KletterEM 2010 sowie von vier Jugendweltmeisterschaften gastiert der Vorstiegsweltcup heuer bereits zum insgesamt zwölften Mal in der Gurgltalmetropole Imst. Zum vierten Mal geht dabei ein Weltcup auf der, bei der Kletter-EM 2010 eingeweihten, Außenanlage über die Bühne. Dem Routenbauteam rund um den spanischen Chefroutensetzer Carles Brasco stehen am 21,5 Meter hohen und bis zu 14 Meter überhängenden „Imster Sonnendeck“ rund 1.300 Quadratmeter Kletterfläche für den Bau der spektakulären Wettkampfrouten zur Verfügung.

Einen fehlenden Eintrag in den langen Siegerlisten der Tiroler Klettermetropole möchte Ex-Weltmeister Jakob Schubert am kommenden Wochenende ergänzen. Mit Platz drei beim Weltcup in Briancon vor zwei Wochen hat Schubert die nötige Portion Selbstvertrauen getankt für den bevorstehenden Heimweltcup. Mit voller Motivation in den Heimweltcup gehen auch Mario Lechner, Lukas Köb, Matthias Schiestl, Alfons Dornauer, Max Rudigier sowie die ÖWK-Youngsters Bernhard Röck, Georg Parma und Jan-Luca Posch, der sein Weltcupdebüt in Imst feiert. Die weiteren Favoriten bei den Herren sind neben Jakob Schubert der Spanier Ramón Julian Puigblanque, der tschechische Superstar Adam Ondra sowie der Gesamtweltcupführende Gautier Supper aus Frankreich.

Mit sieben Frauen hoch und klaren Zielen präsentiert sich das ÖWK-Damenteam, allen voran die Gesamtweltcupzweite Jessica Pilz, die im Vorjahr in Imst mit Platz Drei erstmals am Weltcuppodium stand. „Ich freu mich sehr auf den Weltcup in Imst. Ich kenne die Wand bestens und fühle mich hier immer sehr wohl. Minimalziel ist der Finaleinzug und am Podium zu stehen wäre richtig cool. Druck mach ich mir aber keinen, den sollen sich Andere machen!“ gibt sich die 18-jährige Niederösterreicherin optimistisch und locker zugleich. Die Top-Favoritinnen bei den Damen sind Weltmeisterin Jain Kim aus Südkorea sowie die beiden Sloweninnen Mina Markovic und Janja Garnbret.

Ein klarer Aufwärtstrend war zuletzt auch bei der Imst-Vorjahressiegerin Magdalena Röck und Lokalmatadorin Katharina Posch zu erkennen. Beide haben sich den Finaleinzug vor Heimpublikum gesetzt. Komplettiert wird das ÖWK-Damenteam von den beiden Routiniers Barbara Bacher und Christine Schranz sowie den beiden Juniorinnen Hannah Schubert und Julia Fiser, die in der Europacup-Gesamtwertung auf den Plätzen Eins (Fiser) und Zwei (Schubert) liegen.

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