Am ersten Spieltag der Bulls Super League Eastern Europe im Montesino Wien haben sich besonders Spieler vom DC Darts-Control ins Rampenlicht gespielt. So schaffte Mensur Suljovic einen ganz besonderen 9-Darter. Tabellenführer ist allerdings nicht der 44-jährige, sondern sein Vereinskollege Rowby-John Rodriguez.

Suljovic gelang sein 9-Darter am Sonntagnachmittag in der Partie gegen einen weiteren Darts-Controler, Roxy-James Rodriguez. Österreichs Nummer eins eröffnete mit zwei Mal 170 und warf anschließend 161 zum perfekten Spiel aus. Die Darts-Welt ist verzückt und von Wien bis nach Japan ist man sich einig: Das ist der bisher perfekteste 9-Darter der Geschichte. Kurioserweise verlor er die Begegnung sogar noch mit 3:6. Am Ende kommt der „Gentle“ auf 13 Siege und belegt hinter Rowby-John Rodriguez Platz zwei in der Tabelle.

Rodriguez schaffte es erstmals, alle 15 Partien an einem Wochenende für sich zu entscheiden. Darunter war auch ein 6:5 Erfolg über Suljovic im abschließenden
Match des Spieltages. Nach zuletzt zwei Finalteilnahmen auf der Development-Tour der PDC setzt dieser starke Lauf den Aufwärtstrend von „Little John“ fort.

Sein Bruder Roxy-James Rodriguez kam über einen großen Umweg in die diesjährige Super League, lieferte dann aber einen starken Spieltag mit zehn gewonnenen Partien ab. Zum Schluss des Wochenendes konnte er sogar sechs Siege in Folge feiern. Darunter auch der Triumph gegen Suljovic mit einem Average von rund 96. Damit belegt „The Chainsaw“ aktuell einen hervorragenden dritten Platz.

Der 24-jährige war bei der Qualifikation Anfang März noch im Finale nach vergebenen Matchdarts unglücklich gescheitert. Da Zdravko Antunovic, der Vorrundenzweite der letzten Saison aber kurzfristig seine Teilnahme zurückzog, wurde der freie Startplatz unter den vier unterlegenen Finalisten des Qualifyers ausgespielt. Hier setzte sich Rodriguez gegen Adam Abonyi (6:1) und Pavel Drtil (6:5) durch. Zum Schluss spielte er ein 86er Finish über 18, Doppel 18 und Doppel 16. „Die ersten vier Spiele in der Liga habe ich verloren, da war die Freude über die Quali noch viel zu groß und ich habe kaum Tripple erwischt“, erzählte
der Wiener hinterher. „Danach habe ich mir gesagt, dass ich mich lang genug gefreut habe und mich jetzt wieder konzentrieren muss. Das hat dann auch ganz gut geklappt. Lustiger Weise habe ich noch vor ein paar Wochen geträumt, dass ich die Quali schaffe und danach Mensur 6:3 schlage. Es ist natürlich großartig, dass sich das dann auch erfüllt hat.“

Noch nicht ganz angekommen ist mit Michael Rasztovits ein weiteres Vereinsmitglied. Der Titelverteidiger katapultierte sich durch drei Siege am Stück zum Schluss noch aus dem Tabellenkeller und liegt mit sechs Siegen aktuell auf Position Zehn. „Ich habe einfach nicht gut gespielt, mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Ich bin etwas überrascht, dass ich nicht letzter bin“, so die offene Analyse des Burgenländers. Mit einem guten zweiten Spieltag ist „Rasto“ aber aufgrund der momentan geringen Abstände bereits wieder oben mit dabei. Dieser zweite Spieltag findet am 28. und 29. Mai statt.

Autor: Kevin Barth

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