Nicht nur das Kaiserwetter und die absoluten Spitzenleistungen der Athleten trugen am vergangenen Samstag dazu bei, dass das erstmals seit 66 Jahren wieder veranstaltete Sonnblickrennen ein voller Erfolg wurde.

In der Profi-Aufstiegsklasse sicherte sich Hans Lainer in 1:31:13 Stunden mit weniger als zwei Sekunden Vorsprung auf Tobias Wagenhofer den Sieg. In der Auf- und Abstiegsklasse entwickelte sich das Rennen auf den 3.106 Meter hohen Sonnblick zu einem wahren Krimi: Johann Wieland bewältigte den Aufstieg in nur 1:19:43 Stunden und startete mit etwas weniger als zwei Minuten Vorsprung auf den Bayer Stefan Knopf in die Abfahrt. Knopf nahm bei der Abfahrt enorm viel Risiko und schaffte das schier Unmögliche, indem er Wieland an der Spitze abfing und in der Königsdisziplin triumphierte. Seine unglaubliche Gesamtzeit: 1:31:26 Stunden. Bei den Damen siegte Evelyne Lachner (Aufstieg).

Nicht nur Insider aus der Szene der Skibergsteiger fanden den Weg in den Rauriser Talschluss, auch zahlreiche Einheimische ließen es sich nicht nehmen, bei einem der schwersten Skitourenrennen Österreichs teilzunehmen. Chef-Organisator Wolfgang Waraschitz zeigte sich nach dem Rennen überglücklich: „Für die Erstauflage hätte es nicht besser laufen können. Sowohl die Helfer, als auch die Teilnehmer waren höchst motiviert“. Auch gröbere Zwischenfälle blieben aus: „Es gab nur Materialbruch und zum Glück keine Verletzten.“

Neuauflage möglich
Bezüglich einer möglichen Neuauflage im kommenden Jahr ist Waraschitz zuversichtlich: „Es ist ein enormer finanzieller Aufwand, der nicht leicht zu stemmen ist, aber wenn die Gespräche mit den Sponsoren gut verlaufen, bin ich zuversichtlich, dass es das Rennen wieder geben wird. Es war schon eine saugeile Veranstaltung!“

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