Mit zwei Rennen wird am kommenden Freitag und Samstag in Megeve (FRA) der Skicross-Weltcup 2014/15 abgeschlossen! In beiden Bewerben sind bei den Damen nur noch die Top 16 bzw. bei den Herren die Top 32 der aktuellen Weltcupwertung startberechtigt. Sollten Athleten aus diesem Kreis zum Beispiel wegen Verletzungen nicht am Saisonfinale teilnehmen können, rücken die nächstplatzierten Fahrer nach. Das ÖSV-Team ist demnach in Frankreich mit Andrea Limbacher und Katrin Ofner bei den Damen sowie Andreas Matt, Johannes Rohrweck, Robert Winkler und Thomas Zangerl bei den Herren vertreten.

„Nach dem ziemlich kräfteraubenden Februar mit insgesamt sechs Rennen haben wir die Zeit genutzt, um die Akkus wieder aufzuladen. Nach einem sehr guten Training in den vergangenen beiden Tagen in Hintersee fahren wir bestens vorbereitet nach Megeve. Dass wir dort mit sechs Athleten vertreten sind, zeigt die mannschaftliche Geschlossenheit, mit der wir in dieser Saison aufgetreten sind“, sagte ÖSV-Skicross-Headcoach Gerold Posch.

In diesem Zusammenhang erinnerte Posch auch daran, dass Christoph Wahrstötter bereits Ende Oktober mit einer Verletzung ausfiel sowie Christina Staudinger und Thomas Harasser die Saison wegen schwerer Blessuren nicht zu Ende fahren konnten. Zudem verpassten auch Thomas Zangerl und Johannes Rohrweck jeweils zwei Rennen.

Mit guten Platzierungen in Megeve haben die ÖSV-Skicrosser trotzdem noch die Chance, Rang drei im Nationencup zu erobern. Derzeit liegt Österreich mit 1.091 Punkten als Vierter 170 Zähler hinter den drittplatzierten Schweizern. Mit Deutschland (1.080) und Kanada (1.077) haben noch zwei weitere Mannschaften die Chance, den Sprung unter die Top 3 zu schaffen. Die beiden führenden Nationen Frankreich (1.955) und Schweden (1.402) sind hingegen bereits außer Reichweite. Ein rein rot-weiß-rotes Duell zwischen den beiden ÖSV-Ladys gibt es um Platz fünf im Damen-Weltcup, den derzeit Katrin Ofner mit 309 Punkten innehat. Andrea Limbacher ist ihrer Teamkollegin jedoch mit 305 Zählern dicht auf den Fersen.

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