Mit einem speziellen Trainingskurs stimmten sich die ÖSV-Skicrosser in den vergangenen Tagen in Bad Ischl und Schladming auf die Duelle Frau gegen Frau bzw. Mann gegen Mann im kommenden Winter ein. Zunächst jagten Weltmeisterin Andrea Limbacher, Katrin Ofner, Johannes Rohrweck, Christoph Wahrstötter, Thomas Zangerl und Co. auf Inlineskates über die Pumptrack in Bad Ischl, ehe die Schützlinge von ÖSV-Skicross-Headcoach Gerold Posch auf der Downhill-Strecke im Bikepark der Schladminger Planai ordentlich aufs Tempo drückten.

„Die Pumptrack ist mit zahlreichen Wellen und Steilkurven ausgestattet. Mit diesen Elementen sind wir auch im Winter konfrontiert. Da die Bewegungsabläufe sehr ähnlich sind, war das Training in Bad Ischl sehr wertvoll. Nicht zuletzt deshalb, weil auf diesem Kurs natürlich auch mehrere Athleten gleichzeitig fahren können und es deshalb möglich ist, Heats zu simulieren“, erklärte Gerold Posch.

Wie die Pumptrack im Salzkammergut bietet auch der Downhill-Parcours auf der Planai optimale Trainingsmöglichkeiten. „Die Strecke hat viele Wellen, Sprünge und Steilkurven und kommt dadurch von der Charakteristik her einem Skicross-Kurs ziemlich nahe. In manchen Passagen baut man ordentlich Speed auf, daher ist an diesen Stellen auch eine Portion Mut gefragt. Das sind weitere Parallelen zu dem, was uns im Winter erwartet“, betonte der Tiroler Thomas Zangerl.

In den kommenden Wochen wird die Vorbereitung auf die Weltcupsaison 2015/16 auf Gletschern in Österreich und der Schweiz fortgesetzt. Erster Höhepunkt des bevorstehenden Winters sind am 21. November 2015 die Österreichischen Meisterschaften auf dem Pitztaler Gletscher. Der Weltcup wird am 4. und 5. Dezember 2015 mit einem Heimrennen im Montafon eröffnet.

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