Mitte April veranstaltete der KSP-Kitesurf-Weltmeister 2011, Airton Cozzolino, auf Sardinien den weltweit ersten Strapless-Kitesurfing-Bewerb. Mit von der Partie beim Red Bull Unfastened waren acht der weltbesten Strapless-Kitesurfer.

SARDINIEN (Italien) – Die sanfte Hügellandschaft Sardiniens und das türkisfarbene Wasser des Mittelmeers boten Mitte April die perfekte Kulisse für den weltweit ersten Strapless-Kitesurfing-Contest. Im Unterschied zum normalen Kitesurfen sind beim Strapless-Kitesurfing keine Fußschlaufen auf dem Surfbrett montiert. Damit gibt es keine feste Verbindung zwischen Rider und Board. Der Organisator von Red Bull Unfastened war kein Geringerer als der KSP-Kitesurf-Weltmeister 2011 und Pionier des Strapless-Kitesurfens, Airton Cozzolino. Cozzolino, der ursprünglich aus Kap Verde stammt, lebt seit mehr als zehn Jahren auf Sardinien.

Für den fünftägigen Bewerb (9. – 13. April) lud Cozzolino die internationalen Kitesurf-Stars Matchu Lopes, Reo Stevens, Bear Karry, Patrick Rebstock und Patri McLaughlin sowie die italienischen Wildcard-Rider Francesco Maffei und Sandro Pisu ein. Das erste von insgesamt zwei Events war ein Freestyle-Contest im Flachwasser. In einem spektakulären Finale setzte sich Airton Cozzolino gegen Patri McLaughlin aus Hawaii durch. Dritter wurde Patrick Rebstock aus Kalifornien, der mit fünf Siegen in fünf Heats seinen Podestplatz fixierte. Dank der guten Windbedingungen konnte auch das zweite Event, ein Best-Trick-Contest, stattfinden. Im Duell gegen Patri McLaughlin zog Cozzolino diesmal den Kürzeren: Der Hawaiianer McLaughlin siegte im Finale mit einem „Unhooked Aerial 180 HP Surface“ durch.

Im Gesamtklassement ging der Sieg allerdings an Cozzolino, der nach den beiden Events das Feld mit 390 Punkten anführte. „Strapless-Kitesurfing ist eine komplett neue Disziplin. Es wäre toll, wenn noch mehr Leute diese Sportart ausüben würden. Vielleicht gibt es ja irgendwann Strapless-Kitesurfing bei Olympia! Ich hoffe jedenfalls, dass Red Bull Unfastened der Beginn eines neuen Abenteuers ist“, blickt Cozzolino voller Zuversicht in die Zukunft.

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