Ab Freitag messen sich die ÖRV-Athleten bei den Europameisterschaften (6. bis 8. Mai) in Brandenburg (Deutschland) mit den Topnationen Europas. Im Jahr der Olympischen Spiele werden nur die bereits qualifizierten Boote – Magdalena Lobnig im Einer und Bernhard und Paul Sieber im Leichtgewichts-Doppelzweier – an den Start gehen.

Mit dem Weltcupauftakt und Rang acht im ersten internationalen Bewerb der Saison war Magdalena Lobnig durchaus zufrieden. Der Leistungsaufbau Richtung Olympische Spiele passt. „Ich habe seit dem Weltcupauftakt sehr gute Belastungen fahren können und es ist wieder einiges weitergegangen, ich komme vom Start schon viel besser weg“, sagt Lobnig. Für die EM erhofft sie sich eine weitere Steigerung: „Ich möchte einfach bessere Rennen fahren, ein gutes Renntempo bekommen und mich weiter steigern.“ Die Regattastrecke in Brandenburg ist für alle drei ÖRV-Athleten Neuland. „Ich freue mich aber auf neue Gewässer und eine neue Region. Es ist auch mal ganz gut, ganz unbelastet von Erinnerungen an einen Wettkampfort zu kommen“, so die 25-Jährige.

Paul und Bernhard Sieber haben im Leichtgewichts-Doppelzweier wieder mit starker Konkurrenz zu rechnen. „Es sind fast alle europäischen für Olympia qualifizierten Boote am Start, es wird sicher kein Sparziergang, aber wir wollen auf jeden Fall vorne mitmischen“, sagt Paul Sieber. Nach dem durch gesundheitliche Probleme von Bernhard Sieber nicht optimalen Weltcupauftakt in Varese wollen die beiden bei den Europameisterschaften die bereits gezeigten guten Trainingsleistungen auch im Wettkampf abrufen. „Für uns ist die EM so etwas wie ein Neustart. Wir haben gesehen, dass der physiologische Aspekt wieder passt, der nächste Schritt muss sein, die Fortschritte, die wir in den letzten Monaten gemacht haben, im Rennen umzusetzen“, sagt Paul Sieber. Insgesamt 17 Boote sind für den Leichtgewichts Doppelzweier gemeldet.

Auch ÖRV-Präsident Horst Nussbaumer sieht in den Europameisterschaften einen Meilenstein: „In diesem olympischen Jahr sehen wir die EM als Vorbereitungsregatta. Für unsere beiden bereits fix qualifizierten Mannschaften ist sie ein weiterer Test, aber die Marschrichtung Olympia stimmt auf jeden Fall.“ Der im Leichtgewichts Vierer ohne mit Julian Schöberl, Florian Berg, Alexander Chernikov und Markus Lemp bzw. der Damen Doppelzweier in der Besetzung Lisa Farthofer und Leonie Pless bereiten sich indessen weiter intensiv auf die olympische Restquoten-Regatta Ende Mai in Luzern vor.

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