Sportschütze Alexander Schmirl zog bereits am Sonntag gemeinsam mit seinen Teamkollegen Olivia Hofmann, Thomas Mathis und Gernot Rumpler sowie den Wildwasser-Kanuten Corinna Kuhnle und Mario Leitner ins olympische Athletendorf in Rios noblem Stadtteil Barra da Tijuca ein. Während einige Nationen, darunter Australien, über unbewohnbare Unterkünfte klagen, läuft bei der ÖOC-Delegation alles nach Plan. Arbeiter vom Österreich-Haus wurden dafür eingesetzt, Mängel und Schäden in den Zimmern der Österreicher zu beheben. „In unserem Haus hat das ÖOC super Arbeit geleistet und mit engagierten Trupps das Haus sehr gut hergerichtet für die ersten Athleten“, zeigte sich Schmirl zufrieden.

Gestern absolvierte der Schütze das erste kurze Training auf der Schießanlage im Deodoro-Cluster: „Der Schießstand war schon im April fertig und ist noch verbessert worden. Die Finalhalle war im April noch nicht fertig, aber die konnten wir noch nicht besichtigen“, schilderte Schmirl seine ersten Eindrücke von der Wettkampfstätte. In puncto Sicherheit machen Polizei und Militär einen überzeugenden Eindruck: „Die Sicherheitskräfte sind schon am Flughafen sehr präsent und auch bei der Wettkampfstätte sind das Areal und die Eingänge denk ich gut bewacht. Im Dorf ist es noch sehr ruhig“, teilte der 26-Jährige mit. Selbst der Transport vom Athletendorf zur Schießanlage – vor den Spielen einer der größten Kritikpunkte – verlief reibungslos: „Die Fahrtzeit bei uns Schützen war zwischen 30 und 40 Minuten, also ganz in Ordnung.“

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