Peter Penz und Georg Fischler bleiben auch im Eiskasten von Sigulda auf Betriebstemperatur und unterstreichen mit Rang drei einmal mehr ihre Qualitäten. Der lettische Eiskanal zählt aufgrund permanenter Richtungswechsel zu den größten Herausforderungen im Weltcupkalender, eine blitzsaubere Technik und exakte Linienwahl machen auf der WM-Bahn von 2015 den Unterschied aus. Hinzu kommt die Materialabstimmung, die aufgrund der aktuell zweistelligen Minusgrade zur Gratwanderung wird. Damit bot der erste Renntag in Sigulda einen anspruchsvollen Mix, der viel Klasse erforderte und bot.

Nachdem Peter Penz und Georg Fischler Sigulda im Vorjahr mit dem Vize-Weltmeistertitel fest in ihr Herz geschlossen haben, unterstreicht das Duo auch im heutigen Weltcuprennen ihre gute Beziehung zur lettischen Bahn. Mit zwei nicht ganz optimalen, aber definitiv starken Läufen sichern sich die Europameister von 2012 den dritten Platz. Der Sieg geht an die Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt (GER), die Letten Oskar Gudramovics und Peteris Kalnins holen Rang zwei. Die Weltcupführenden Toni Eggert/Sascha Benecken (GER) müssen sich nach einem Sturz mit Rang 21 begnügen. Thomas Steu und Lorenz Koller, kippen im ersten Lauf ebenfalls vom Schlitten und sehen nach einem Materialbruch keine Zielflagge.

Bei den Damen fährt die Russin Tatiana Ivanova mit Bahnrekord zu ihrem vierten Weltcupsieg, auf den Plätzen folgen die Deutschen Tatjana Hüfner und Natalie Geisenberger, die Amerikanerin Britcher Summer verteidigt mit Rang elf ihre Führung im Gesamtweltcup. Für die heimischen Rodlerinnen ist die Ausbeute bescheiden, Miriam Kastlunger beendet die Konkurrenz nach zwei fehlerhaften Fahrten auf Platz 18, Birgit Platzer muss im zweiten Lauf vom Schlitten und wird 23.

Morgen folgt die Konkurrenz der Herren, neben Weltcup-Leader Wolfgang Kindl sind auch David Gleirscher und Armin Frauscher für die Punktejagd qualifiziert. Den Abschluss des Sigulda-Weltcups bildet die Team-Staffel.

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