Der Salzburger Günther Matzinger fiebert seinem einzigen Start bei den Paralympics unter dem Zuckerhut entgegen. Am Freitag läuft der zweifache Goldmedaillengewinner von London 2012 um 15:30 Uhr (MESZ) seinen Vorlauf über 400 Meter. Sein großes Ziel, Edelmetall, will sich der Leichtathlet schließlich am Samstag im Finale erfüllen.

Bevor es jedoch im Finale um die Medaillen geht, gilt es zunächst den Vorlauf zu überstehen. Die schnellsten zwei Läufer jedes Heats qualifizieren sich für das Finale, dazu die beiden Zeitschnellsten aus allen Läufen, die nicht direkt den Sprung in den Endlauf schaffen. Insgesamt stehen drei Vorläufe in der Klasse T47 auf dem Programm. „Je nach Auslosung wird das schon ein erstes Kriterium“, weiß der 29-Jährige.

Meistert Matzinger die Auftakthürde erwartungsgemäß, kann er am Samstag um 23 Uhr (MESZ) bei seinen dritten Paralympics um seine dritte Medaille laufen. „Im Finale möchte ich natürlich im Bereich meiner Bestleistung bleiben. Ob das für eine Medaille reichen würde, kann ich nicht sagen. Schnell wird es sicher werden“, spielt der Salzburger auf die starke Konkurrenz an.

Da der 29-Jährige bereits seit 5. September in Rio weilt, konnte er sich optimal auf die Bedingungen vor Ort einstellen. „Ich habe von Anfang an gut geschlafen. Am Morgen wache ich zeitig auf, aber das ist optimal, denn der Vorlauf am Freitag beginnt schon früh (Anm.: 10:30 Uhr Ortszeit)“, so Matzinger. Zeit für Sightseeing blieb bislang nicht: „Bisher war ich nur im Olympischen Dorf und in den Stadien. Ich hoffe, dass ich mir nach dem Wettkampf noch einiges anschauen kann“, legt der Leichtathlet den vollen Fokus auf den Bewerb und merkt an: „Was natürlich auffällt, sind die vielen heruntergekommenen Behausungen. Das sind schon arge Gegensätze. Dafür sind hier alle extrem freundlich und hilfsbereit.“

ZEITPLAN
16. September

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