Der Countdown für den kommenden Winter läuft. Für die Skicrosser beginnt die Weltcup-Saison mit dem Heimrennen am 4. und 5. Dezember 2015 im Montafon gleich mit einem Paukenschlag. Um für den Weltcupstart auf heimischem Boden gerüstet zu sein, haben die Schützlinge von ÖSV-Skicross-Headcoach Gerold Posch zuletzt das Schneetraining stark intensiviert.

„Auf dem Stubaier Gletscher haben wir bei einem Riesentorlauf-Training noch einmal an der Technik gefeilt. Danach sind wir auf den Pitztaler Gletscher übersiedelt, wo wir in enger Kooperation mit dem ÖSV-Snowboardcross-Team einen Kurs gebaut haben, auf dem wir uns perfekt auf die bevorstehende Saison vorbereiten können“, berichtet Posch, der die gute Zusammenarbeit mit den Snowboardern herausstreicht.

„Wir haben vor zwei Jahren mit der Kooperation begonnen und sind in der Vorsaison noch enger zusammengerückt. Mittlerweile sind wir ein bestens eingespieltes Team“, lobt Posch das perfekte Teamwork mit der Truppe von ÖSV-SBX-Cheftrainer Tom Greil. „Wir haben uns beim Kursbau auf dem Pitztaler Gletscher die Sektionen aufgeteilt. Herausgekommen ist ein Parcours, auf dem sowohl Ski- als auch Snowboardcrosser optimal trainieren können. Unser Beispiel zeigt, dass ein Kurs von beiden Sparten befahren werden kann. An einigen Stellen ist die Streckenführung zwar ein wenig anders, aber auch das haben wir ohne große Probleme gelöst“, ergänzt Posch.

Was auf dem Pitztaler Gletscher also schon seit einiger Zeit klaglos funktioniert, ist im Weltcup noch die Ausnahme. Doch auch hier hat Österreich eine Vorreiterrolle übernommen, eröffnen doch im Montafon eine Woche nach den Skicrossern auch die SBX-Stars rund um die Lokalmatadoren Markus Schairer, Alessandro und Michael Hämmerle die Weltcupsaison 2015/16.

Als letzte Formüberprüfung für den Auftritt in Vorarlberg dient Skicross-Weltmeisterin Andrea Limbacher, Katrin Ofner, Andreas Matt, Thomas Zangerl und Co. das Rennwochenende am 21. und 22. November 2015, wenn am Pitztaler Gletscher die österreichischen Meisterschaften und ein Europacup-Bewerb auf dem Programm stehen. „Da erwarte ich eine starke Besetzung, denn diese Rennen werden auch ausländische Teams wie Deutschland, Kanada, Russland oder die Schweiz zu einer Standortbestimmung nützen“, so Posch.

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