Mit drei Podiumsplätzen lieferte das ÖSV-Skicross-Team am Sonntag beim Europacup-Rennen auf dem Pitztaler Gletscher eine mannschaftlich gute Vorstellung ab. Bei den Herren landeten bei der mit zahlreichen Weltcupfahrern sehr stark besetzten Konkurrenz der Steirer Robert Winkler und der Tiroler Thomas Zangerl hinter dem Kanadier Kevin Drury auf den Plätzen zwei und drei. Auch bei den Damen erreichten mit Andrea Limbacher und Katrin Ofner zwei ÖSV-Athletinnen das große Finale. Limbacher raste hinter der kanadischen Siegerin Kelsey Serwa auf den zweiten Rang, Ofner wurde hinter der Russin Sofia Smirnova Vierte.

„Das war heute ein richtig guter Tag. Schon in der Qualifikation habe ich einen optimalen Lauf heruntergebracht, und auch im Rennen sind mir einige starke Aktionen gelungen. Vor allem die Startsektion habe ich sehr gut im Griff gehabt. So ein Resultat gibt mir zwei Wochen vor dem Weltcupstart natürlich sehr viel Auftrieb“, freute sich Winkler, der sich im großen Finale auf den letzten Metern noch an seinem ÖSV-Teamkollegen Zangerl vorbeischob.

Der Walchseer tankte mit dem dritten Rang aber ebenfalls viel Selbstvertrauen für den Heimweltcup am 4. und 5. Dezember 2015 in Vorarlberg. „Ich bin bereits im Viertelfinale auf die beiden Kanadier Christopher Delbosco und Brady Leman getroffen, und das unterstreicht, wie stark dieses Rennen besetzt war. Das Material hat heute super funktioniert, hingegen war am Start noch etwas Luft nach oben. Dieser dritte Platz zeigt mir, dass die Richtung stimmt“, bilanzierte Zangerl.

Andreas Matt, der am Samstag an gleicher Stelle seinen ersten Staatsmeistertitel errungen hatte, verzichtete heute wegen einer leichten Erkältung auf einen Start.

Zufrieden war auch Andrea Limbacher, die auf dem Weg vom Achtel- in das große Finale alle drei Heats souverän gewann. In der Entscheidung kam die Weltmeisterin nicht ganz optimal aus dem Startgate und musste Kelsey Serwa ziehen lassen. „Das war ein perfekter Test, um wieder in den Rennmodus zu kommen. Jetzt freue ich mich schon riesig auf den Weltcupauftakt im Montafon“, sagte Limbacher.

Katrin Ofner war angesichts einiger gelungener Manöver über ihre Weltcup-Generalprobe ebenfalls happy: „Im Viertelfinale habe ich mich knapp vor dem Ziel noch auf Platz zwei und damit eine Runde weitergekämpft, und im Semifinale konnte ich die Attacken von Olympiasiegerin Marielle Thompson abwehren“, so Ofner.

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