Mit den ersten Trainingssprüngen auf einer Eisspur haben die österreichischen Skispringer die letzte Phase der Weltcupvorbereitung eingeläutet. Genau drei Wochen vor dem Weltcupauftakt in Klingenthal konnten die ÖSV-Adler somit ihr erstes „Schneetraining“ absolvieren.

Aufwendige und anstrengende Vorbereitungskurse in Skandinavien waren gestern. Heute ermöglichen moderne Anlaufspursysteme mit Spurkühlung schon ab Mitte Oktober erste Schneesprünge im herbstlichen Mitteleuropa. Dabei fahren die Skispringer auf einer Eisspur an und landen auf Plastikmatten. Dies bedeutet zwar einen kleinen Kompromiss, aber der Trainings-Effekt ist mit dem auf einer komplett mit Schnee präparierten Schanze praktisch identisch. „Für uns ist dieses System eine große Erleichterung,“ erklärt Stefan Kraft. „Dadurch, dass der Weltcup schon so früh beginnt, bleibt kaum Zeit für einen echte Schneevorbereitung. Mit dem Training auf der Eisspur können wir uns aber trotzdem optimal auf den Winter vorbereiten.“

Die Mannschaft hat in Oberstdorf von Donnerstag bis Samstag fünf Sprungeinheiten absolviert. Nach einer Stützpunktwoche möchte Cheftrainer Heinz Kuttin von 9. bis 12. November noch einmal einen ähnlichen Trainingskurs abhalten. Wo dieser stattfinden wird, hängt von den Witterungsbedingungen ab.

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