Österreichs Olympia-Asse müssen bei der Punktejagd an der französischen Rivera zwei Boote vorgeben und können dennoch guter Dinge sein. Nach einer kurzen Verschnaufpause kehren Österreichs Top-Segler im Rahmen des Weltcups vor Hyeres wieder ins Business zurück. Das Kräftemessen an der Cote d´Azur, das am kommenden Mittwoch beginnt und bis einschließlich 1. Mai andauert, ist für alle olympischen und paralympischen Disziplinen ausgeschrieben. Die Felder sind auf 40 Boote pro Klasse limitiert, Segler aus 60 Nationen sind am Start. Der österreichische Segel-Verband schickt sieben Boote ins Rennen, die Stimmung ist aufgrund der zuletzt eingefahrenen Erfolge positiv, der Tatendrang ungebrochen groß.

Verletzungsbedingt nicht dabei sind die für Rio qualifizierten 470er-Herren Matthias Schmid und Florian Reichstädter. Reichstädter, den nach wie vor der Rücken zwickt, legt auf Anraten der Ärzte und in Hinblick des bevorstehenden Mai-Trainings im Olympiarevier eine zweiwöchige Segelpause ein. 49erFX-Steuerfrau Anna Luschan, die mit Eva Maria Schimak ein Team bildet, lässt den Weltcup aufgrund der Matura aus.

Kollektives Ziel der Fundak-Schützlinge ist die starken Leistungen von zuletzt neuerlich zu bestätigen und die Regattapraxis weiter zu schärfen. Die Olympiateams müssen hinsichtlich Abstimmung neuerlich improvisieren, da das Top-Material ausschließlich für und in Rio eingesetzt wird. Hyeres ist nach Melbourne und Miami die dritte Station im ISAF Sailing World Cup 2016. Vor den Olympischen Spielen steht vor Weymouth (GBR/7.-12. Juli) noch ein weiterer Europa-Weltcup auf dem Programm.

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