Vanessa Bittner, Linus Heidegger und Armin Hager vertreten Österreich bei den ersten Eisschnellllauf-Weltcups der Saison 2015/16 in Calgary und Salt Lake City. Auf dem schnellen Eis in den Olympiahallen von 1988 und 2002 sind die drei jungen Tiroler vor allem auf neue Bestzeiten aus.
„In Nordamerika werden zurzeit die absolut schnellsten Zeiten gelaufen. Der Druck auf unsere Athleten ist sehr groß, sind die Zeiten in den ersten beiden Weltcupstopps sehr entscheidend für die WM und EM-Qualifikationen in diesem Jahr“, erklärt Nationaltrainer Hannes Wolf.

Bittner steigert sich um fast sieben Sekunden
Flott startete Vanessa Bittner in die Saison. Die 20-Jährige ist seit diesem Sommer Sportsoldatin. „Nachdem ich meine Matura im Sommer beendet habe, kann ich mich erstmals zu 100 Prozent auf den Spitzensport konzentrieren. Ich bin sehr zufrieden mit den Zeiten aus den ersten Wettkämpfen und freue mich jetzt schon wenn es losgeht und ich mich mit den Stärksten der Welt messen kann“, erzählt die Innsbruckerin.

In Calgary tritt sie in vier Disziplinen an. In dieser Saison will die junge Tirolerin auch über 1.500 Meter in die Weltelite vorstoßen. Mit 1:57.22 verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung um fast sieben Sekunden bei einem internationalen Rennen in Inzell im Oktober und sie liegt damit auf dem sechsten Platz der Saisonweltbesten.

Heidegger jagt Ö-Rekorde auf Langstrecke
Stark präsentierte sich auch im Vorfeld der Weltcups Linus Heidegger. Die Österreichischen Rekorde über 5.000 und 10.000 sind in Griffweite für den Langstreckenspezialisten im Team. „Nordamerika ist immer toll. Schnelles Eis und ein fantastisches Publikum. Ich freue mich schon richtig auf den Saisonstart“, beschreibt Heidegger.

Seinen Teamkollegen Armin Hager plagten im Herbst Probleme mit den Adduktoren. „Wir haben noch nicht wirklich rausgefunden, woran es lag. Leider waren mit den Problemen die Zeiten noch nicht so wie erwartet. Aber vielleicht können wir das noch vor den Weltcups lösen“, meint Hager.

Im Massenstart belegten Hager und Heidegger im letzten Jahr Topplatzierungen. „Wir brauchen gute Ergebnisse in dieser Disziplin bei den ersten Rennen. Der Massenstart ist heuer erstmals geteilt in eine A und eine B-Gruppe. Wir wollen unsere beiden A-Startplätze bei den Herren behalten“, erzählt Hannes Wolf.

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.