Anfang Oktober wurde Leichtathlet Günther Matzinger als einer von fünf Parasportlern vom Österreichischen Bundesheer angestellt. Gemeinsam mit Andreas Onea, Markus Swoboda, Nico Langmann und Daniel Pauger erhielt der Salzburger eine Anstellung als Vertragsbediensteter – für die nächsten vier Jahre. Wüstenrot bleibt als Hauptsponsor der starke Partner an seiner Seite. Damit kann Matzinger gestärkt in die Vorbereitung auf die Paralympics 2020 in Tokio gehen. Das Training im HSZ Salzburg startet für den 29-Jährigen täglich bereits um 7:30 morgens. „Das ist zwar früh, aber dadurch bekomme ich auch einen guten Rhythmus“, weiß der Bronzemedaillengewinner von Rio.

Im Training bekommt Matzinger in den nächsten Wochen von gleich drei weiteren Leichtathleten Gesellschaft. Maximilian Friedrich, Nikolaus Franzmair und Stephanie Bendrat beenden in Kürze ihre Grundausbildung und werden dann gemeinsam mit dem Salzburger eine Trainingsgemeinschaft bilden. „Ich hoffe, dass die Gruppe eine Dynamik bekommt und bin sicher, dass ich auf dem hohen Niveau wie bisher weiterarbeiten kann“, ist der 29-Jährige überzeugt.

Praktisch über Nacht wurde ein anderes Projekt von Günther Matzinger zum Internethit: Das von ihm mitentwickelte Messenger-Bot „MyWorkout“ wurde von Facebook gefeatured und zählt mittlerweile im Minutentakt neue User. Dabei handelt es sich um eine Art von digitalem Trainer, der Usern über die Messenger-App von Facebook Workouts vorschlägt.

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