Unter einem sternenklaren Himmel gaben sich die weltbesten Ice-Cross-Downhiller am Samstagabend bereits zum zehnten Mal in Quebec City ein Stelldichein. Keine andere Stadt wurde so oft von Red Bull Crashed Ice besucht. Vor der glitzernden Weihnachtsbeleuchtung der Großstadt am Sankt-Lorenz-Strom säumten die Fans den 460 Meter langen und mit Sprüngen, Wellen und Steilkurven gespickten Eiskanal, wo die Athleten in Vierergruppen bei Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h Schulter an Schulter um den Sieg kämpften. Der ehemalige Weltmeister Martin Niefnecker aus Deutschland wurde Elfter, sein Landsmann Fabian Mels 16. Ein weiterer ehemaliger Weltmeister, Marco Dallago aus Österreich, musste sich zwar mit Platz 25 begnügen, doch sein Bruder Luca Dallago konnte sich für das Halbfinale qualifizieren und den starken achten Rang belegen.

„In diesem Jahr war der Kurs in Quebec City total cool – technisch anspruchsvoll und schnell. Die Fans hier gehen richtig ab und lieben Ice Cross Downhill“, so Luca Dallago. „Beim ersten Rennen der Saison ist ein Platz unter den 16 Besten absolut in Ordnung”, sagte Routinier Martin Niefnecker. „Ich kann zufrieden nach Hause fahren, zumal das nächste Red Bull Crashed Ice in meiner Heimatstadt München stattfindet. Ich freue mich auf eine tolle Strecke und viel Unterstützung durch meine Freunde.” Der Sieg in Quebec City ging an den US-Amerikaner Cameron Naasz, der sich im Finale gegen die beiden Kanadier Dean Moriarity (Platz 2) und Scott Croxall (Platz 3) durchsetzen konnte. Beim WM-Auftakt der Frauen dominierten vor Heimpublikum die Kanadierinnen das Geschehen: Myriam Trepanier aus Quebec City landete ganz oben auf dem Podest vor Maxie Plante auf Rang zwei und Elaine Topolnisky auf Rang drei.

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