Nachdem zum Auftakt die Doppelsitzer Peter Penz und Georg Fischler auf der High-Speed-Bahn im Utah Olympic Park mit Rang drei ihren dritten Podestplatz in Folge eingefahren hatten, lässt sich auch Wolfgang Kindl nicht lumpen. Beim zweiten Sieg des US-Amerikaners Chris Mazdzers in Folge belegt der 27-jährige Natterer noch vor Olympiasieger Felix Loch Rang zwei. Der Liga-Krösus und vierfache Weltmeister muss somit weiter auf seinen ersten Saisonsieg warten, denn auch beim anschließenden Sprint-Weltcup, der mit fliegendem Start und in einem Durchgang entschieden wird, muss sich Loch mit Rang drei begnügen. Wolfgang Kindl unterstreicht einmal mehr seine hohen fahrtechnischen Qualitäten und gewinnt den ersten Sprint der Saison vor Igls-Sieger Dominik Fischnaller (ITA). Damit fährt der WM-Dritte von Sigulda seinen zweiten Weltcupsieg ein und übernimmt die Führung im Gesamt-Weltcup. Armin Frauscher und David Gleirscher bleiben mit den Rängen 20 und 21 unter ihren Möglichkeiten und verpassen die Qualifikation für den Sprint-Weltcup, der lediglich den Top-15 der vorangegangenen Einzeldisziplinen vergönnt ist. Bei den Damen fährt Britcher Summer (USA) ihren zweiten Sieg binnen 24 Stunden ein, die ÖRV-Schlitten scheiterten an der Qualifikation.

Im Sprint der Doppelsitzer wird die riskante Linie von Penz/Fischler mit Rang vier nur bedingt belohnt, Thomas Steu und Lorenz Koller fahren mit Platz acht ein weiteres Aha-Erlebnis ein.

Die Fortsetzung folgt in Calgary (18. bis 19.12.), wo neuerlich eine Sprint-Entscheidung ansteht und wieder doppelte Punkte zu holen sind.

 

Stimmen

Wolfgang Kindl: „Der zweite Sieg in einem Weltcuprennen, dazu die Führung im Gesamtweltcup, Park City bleibt für mich ein goldener Boden, ich bin brutal happy. Das Material passt ebenso wie das Selbstvertrauen, es läuft extrem rund, die Vorfreude auf das kommende Rennwochenende in Calgary ist entsprechend groß.“

Rene Friedl (ÖRV-Cheftrainer): „Wir haben uns im Vergleich zum Training noch einmal ordentlich steigern können, die Ergebnisse sprechen für sich, die Brust wird immer breiter. Zu Wolfgang Kindl muss man nicht viel sagen, er ist in bestechender Form, bei ihm läuft im Moment einfach alles zusammen. Peter und Georg haben die fehlende Fitness mit ihrer Routine wettgemacht, Thomas (Steu) und Lorenz (Koller) kommen ebenfalls immer besser ins Rodeln. Armin (Frauscher) und David (Gleirscher) sind etwas unter Wert geschlagen worden, bei den Damen haben wir nach wie vor Aufholbedarf, hier passt die Linie nicht ganz, zudem gibt es bei der Materialeinstellung noch Luft nach oben. Ich hoffe, dass bis zum kommenden Rennwochenende wieder alle bei Kräften sind, aktuell ist die halbe Mannschaft verschnupft, damit gewinnen die Ergebnisse noch mehr an Bedeutung“

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