Indy-Car-Pilot Ryan Hunter-Reay ist wieder auf der Victory Lane. Der Andretti-Fahrer triumphierte in der vergangenen Nacht im wilden Iowa-Corn-300-Rennen nach einem Crash der führenden Fahrzeuge.

Ryan Hunter-Reay konnte sich nach dem diesjährigen Corn 300 in Iowa zum ersten Mal in dieser Saison feiern lassen. Der IndyCar-Pilot konnte sich gegen Josef Newgarden und Sage Karam durchsetzen. Es war das erste Mal seit den Indy 500 im Jahre 2006, dass drei US-Amerikaner auf dem Podium standen. „Als die Sonne untergegangen ist“, so Hunter-Reay, „habe ich einfach nur noch das Pedal runtergedrückt. Am Start des Rennens habe ich mich noch nicht allzu wohl gefühlt, gegen Ende sah das ganz anders aus.“

Die Berichte drehen sich jedoch um Karam und seine Manöver um Ed Carpenter. Karam zog durch den oberen Teil des Fahrerfeldes und blockierte Carpenter auf seinem Weg. Eine böse Geste war die Folge, nach dem Rennen gaben sich beide Piloten Saures.

„Wir hatten beide schnelle Autos, aber ich war definitiv besser, und das wusste er auch. Er hat mich aufgehalten und mir keine Chance gegeben. Ich wurde nach beim Manöver nach unten gedrückt, da ist es logisch, dass ich nach oben abdrifte. Ich denke, er war einfach böse weil ich ihm nicht genug Raum gelassen habe, aber damit muss man als Rennfahrer zurechtkommen“, so Karam.

CFH-Racing-Fahrer Josef Newgarden führte über lange Strecken das Rennen an, konnte zum Ende allerdings nicht mehr auf Hunter-Reay anschließen. „Wir hätten heute ein Siegerauto haben können“, freut er sich trotzdem über seinen zweiten Platz. „Geklappt hat es nicht, aber das Team kann stolz auf die Leistung am Wochenende sein.“

Der Meisterschaftsführende Juan Pablo Montoya musste seine Serie von 18 Zieleinläufen abbrechen, nachdem er in der zehnten Runde des Rennens crashte.  Graham Rahal liegt nun mit 42 Punkten hinter Montoya auf Rang zwei und zieht an Chip-Ganassis Scott Dixon vorbei.

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