Der 26-jährige HSZ-Soldat in Rif und ÖOC-Rio-Projekt-Kaderathlet Amer Hrustanovic konnte in der Klasse bis 85 kg im Gr-röm Stil nach sechs Kämpfen und vier Siegen dennoch kein Olympiaticket für den österreichischen Ringsportverband holen.

Nach einem Sieg in der ersten Runde gegen den Olympia-Dritten von London Aleksandr Kazakevic (LTU) mit 6:0 nach Punkten folgte in Runde 2 ein 7:0-Sieg nach Punkten gegen den starken Cubaner Gilberto Herrera. Voll motiviert nach den zwei Siegen musste Amer im Viertelfinale gegen Maskim Manukyan (ARM) eine 0:6 Punkteniederlage hinnehmen, die Enttäuschung im Team der Österreicher war groß. Doch Manukyan kam ins Finale, also war für Hrustanovic der Weg über die Hoffnungsrunde wieder offen. Bereits 30 Minuten nach dem letzten Kampf musste Amer gegen Dimitrios Tsekeridis (GRE) antreten und besiegte den Griechen mit 3:2 nach Punkten.

Im Kampf um die Bronzemedaille, was bei einem Weltturnier schon eine stolze Leistung ist, besiegte er den EM-Dritten von 2016 Ramsin Azizsir (GER) mit 2:0 nach Punkten. Mit dem zweiten drittplatzierten musste Amer noch um das Ticket für Rio kämpfen, den er nach harten Kampf gegen Kristoffer Berg (SWE) mit 2:6 nach Punkten verlor.

Ein dritter Platz bei einem Weltturnier mit vier Siegen und trotzdem kein Ticket für die olympischen Spiele in Rio in der Tasche, dass ist der harte Ringsport und seine schwere Qualifikation.

Tags

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.