„In den letzten fünf Jahren ist Inzell wirklich unsere zweite Heimat geworden. Wir sind mit der Halle und dem ganzen Umfeld in der Stadt sehr vertraut. Viele unserer Familienangehörigen werden uns vor Ort anfeuern und das macht sicher eine besondere Stimmung“, erzählt Linus Heidegger vor dem anstehenden dritten Saisonweltcup im Eisschnelllauf

Von 4. bis 6. Dezember findet der dritte Weltcup der Saison in der Max-Aicher-Arena in Inzell statt. Mit fünf Athleten reist Nationaltrainer Hannes Wolf in die bayrische Stadt. Neben Linus Heidegger, Vanessa Bittner und Armin Hager komplettieren die beiden Junioren Viola Feichtner und Mathias Hauer das rot-weiß-rote Team.

Debüt für Feichtner und Hauer

Für Feichtner und Hauer ist es das Debüt im Weltcup. „Sie haben sich in dieser Saison sehr positiv entwickelt. Das wir mit fünf Athleten nach Inzell fahren, ist sicherlich eine kleine Überraschung. Mathias und Viola haben sich ihren Platz mit tollen Leistungen bei den Juniorenweltcups verdient. Ich freue mich total, denn ich kenne die Athleten seit ihren Anfängen am Eis“, kommentiert Hannes Wolf.

Vanessa Bittner konzentriert sich in Inzell auf die Sprintdistanzen und tritt über 500 und 1.000 Meter an. Linus Heidegger startet über 5.000, Armin Hager über 1.000 Meter. Viola Feichtner nimmt am Lauf über 3.000 Meter teil. Mathias Hauer debütiert im Massenstart, in dem auch alle Bittner, Feichtner, Heidegger und Hager starten.

Viele Trainingswochen in Inzell

Gerade in der Vorbereitungszeit verbringt die österreichische Mannschaft viele Wochen in Inzell. Auch die gemeinsame Wohngemeinschaft hat ihre Routine gefunden. „Wir sind auch abseits der Trainings und Wettkämpfe ein sehr eingespieltes Team, wie zum Beispiel beim gemeinsamen Abwasch in der Inzeller Wohnung“, schmunzelt Linus Heidegger. Während der Trainingstage erledigt die Mannschaft von Hannes Wolf fast alles gemeinsam. „Den Einkauf übernehme ich gerne, denn dann kann ich auch genau die Dinge kaufen, die mir besonders gut schmecken“, erzählt Vanessa Bittner.

Die Max-Aicher-Arena gilt als eines der schnellsten Bahnen in ganz Europa. „Sie ist aber auch eine der schönsten Hallen der Welt. Es fällt durch die Konstruktion viel Tageslicht auf die Bahn. Bei anderen Weltcups vermisse ich das sehr oft. Dadurch hat Inzell einen sehr modernen und angenehmen Charme“, berichtet Armin Hager. Auch seine schnelle Teamkollegin, die zuletzt in Nordamerika fünfmal den Österreichischen Rekord verbesserte stimmt ihm zu. „Ich bin gerne in Inzell. Es ist das schönste und beste Eis in ganz Europa“, erklärt Vanessa Bittner.

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