Für die zwei Vertreter der österreichischen Basketball-Bundesliga im FIBA Europe Cup steht am Mittwoch die zweite Runde an: Die Güssing Knights stehen bei KK Zlatorog Lasko (SLO) – da beide Teams zum Auftakt unterlagen – unter Zugzwang, die Kapfenberg Bulls empfangen in der Sporthalle Walfersam das „Überraschungsteam“ Boras Basket (SWE).

Die in der ABL noch ungeschlagenen magnofit Güssing Knights (10 Siege) starten, wie schon beim internationalen Auftritt im Vorjahr, bei KK Zlatorog Lasko aus Slowenien deren „Auswärts-Triple“. Beide Teams verpatzten den Auftakt: Güssing ließ gegen Gruppenfavorit Elan Chalon 99 Punkte zu, machten selbst nur 75 – und hatte keine Chance auf den Sieg. Lasko zog gegen die SPM Shoeters Den Bosch (NED) mit 73:81 den Kürzeren – und steht ebenso noch ohne Sieg da. Knights-Coach Matthias Zollner sieht bei seiner Mannschaft noch keinen Druck, man fahre nach Lasko, um „zu versuchen, ein gutes Spiel zu liefern“. Dazu braucht es vor allem eine Steigerung der Legionäre: Denn die Auftritte von Dane Watts, Cody Larson und Bradford Burgess ließen gegen Chalon zu wünschen übrig. Tip-Off der Begegnung ist bereits um 17:00 Uhr.

Zwei Stunden später – um 19:00 Uhr in der Sporthalle Walfersam – duellieren sich die Kapfenberg Bulls mit Boras Basket aus Schweden. Die Bulls gastierten bei ihrem Europa-Comeback letzte Woche bei Le Havre (FRA), hielten dort gut 25 Minuten Schritt – ehe man nicht bereit war „über 40 Minuten mit der physischen Intensität, die wir auf diesem Level brauchen, zu agieren“, analysierte Bulls-Coach Michael Schrittwieser die 57:70-Niederlage. Mit Boras Basket schlägt das „Überraschungsteam“ der ersten Runde dessen Zelte in Kapfenberg auf: In allen Belangen dominierten die Schweden Foxtown Cantu (ITA), trafen unglaubliche 61,9 Prozent vom Dreier, holten sich 42 Rebounds und verteilten 20 Assists. Um dagegenhalten zu können sollte Neuzugang Mirza Ahmetbasic erstmals einlaufen können: Der Guard erhielt dieser Tage die Arbeitserlaubnis und soll laut Associate-Headcoach John Griffin frischen Wind bringen: „Ich kenne Mirza persönlich aus meiner Zeit in Wels, er ist ein charismatischer, emotionaler Spieler, der uns viel Freude bereiten wird. Er wird genau jene Intensität bringen, die wir bis dato gesucht haben.“ Um aber auch Joey Shaw – er leidet an einer Achillessehnenverletzung – einsetzen zu können, arbeite die medizinische Abteilung auf Hochdruck. „Über dessen Einsatz kann erst unmittelbar vor Spielbeginn entschieden werden.“

Das zweite Spiel der Güssing-Gruppe (Gruppe D) steigt bereits heute zwischen Elan Chalon und SPM Shoeters Den Bosch. Ebenso heute agieren Kapfenbergs Gruppengegner (Gruppe E): Foxtown Cantu empfängt Le Havre.

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