Stefan Fegerls Spitzenleistung in den letzen Monaten und sein Vorstoß bis auf Rang 22 der Weltrangliste blieben auch international nicht unbemerkt, nach dem Abgang von Patrick Franziska (Saarbrücken) sicherte sich Düsseldorf-Manager Andreas Preuss für zwei Jahre die Dienste des Niederösterreichers. Der ehemalige Spieler der ersten Bundesliga setzt große Hoffnungen in den 27-Jährigen: „Stefan ist ein Spieler mit internationaler Erfahrung, der im vergangenen Jahr einen großen Sprung gemacht hat und auf dem Weg in die Top 20 der Welt ist. Er wird uns mit seinen Fähigkeiten speziell in den Champions-League-Spielen verstärken.“ Auch Düsseldorf-Trainer Danny Heister, ehemaliger Nationalspieler der Niederlande, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Stefan ist ein erstklassiger Teamplayer. Er hat eine hohe spielerische und mentale Qualität, eine attraktive Spielweise, großen Kampfgeist und kann jeden schlagen.“

Für den Österreicher selbst wird mit dem Transfer ein Traum wahr: „Ich bin stolz, bei Borussia Düsseldorf zu spielen und freue mich riesig auf die neue Aufgabe. Das gibt mir nochmals einen großen Motivationsschub. Die Borussia ist der FC Bayern des Tischtennis, ein sehr professionell strukturierter Verein mit dem besten Umfeld für seine Spieler.“ Mit den kolportierten Schwierigkeiten bei Weinviertel Niederösterreich hat der Wechsel laut Fegerl nichts zu tun: „Die Borussia ist schon vor längerer Zeit an micht herangetreten, so eine Chance kann man sich nicht entgehen lassen. Den Vertrag haben wir schon Anfang Dezember unterzeichnet.“

Zu seinen zukünftigen Mannschaftskollegen gehören nicht nur Timo Boll und der Inder Achanta Sharath Kamal, sondern mit Schwedens Jungendeuropameister Anton Källberg auch eine der heißesten Zukunftsaktien auf dem europäischen Markt.

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