Nach makellosen Leistungen stehen Stefan Fegerl und Chen Weixing als einzige Österreicher im Einzel-Hauptfeld der German Open. Beim ersten von insgesamt nur sechs Turnieren der Super Series, der höchsten Kategorie, waren nicht weniger als 42 Spieler der Top 50 am Start, bei lediglich 16 gesetzten Spielern war bereits die Qualifikation außergewöhnlich hochkarätig.

Von seiner allerbesten Seite zeigte sich dabei Dauerbrenner Chen Weixing, in seinen drei Spielen musste der Austrochinese gerade einmal eine Satz abgeben. Herausragend das klare 4:0 im letzten Match gegen Frankreichs Nummer 1 Simon Gauzy, dem Weltranglisten-34. Franzosen, mit 21 Jahren nicht einmal halb so alt wie der 43-jährige Chen, gelangen in vier Sätzen lediglich 16 Punktgewinne (7,2,4,3). Gar ohne Satzverlust blieb Stefan Fegerl, der gegen den Ungarn Janos Jakab, den Finnen Benedek Olah und den Deutschen Ricardo Walther klar 4:0-Siege feiern konnte. Die Auslosung der ersten Hauptrunde wird ehestmöglich nachgereicht.

Schwarzer Tag für die Damen

Enttäuschend verlief das Turnier hingegen für unser Damen-Trio, für alle drei kam bereits in der ersten Runde des Tages am Vormittag das Aus. Liu Jia musste von Fieber geplagt nach zwei Sätzen gegen die Russin Maria Dolgikh wo geben, Sofia Polcanova blieb gegen Hana Matelova (CZE) nach zwei knappen 10:12 zu Beginn in den Durchgängen drei und vier ohne Chance. Von Beginn an auf verlorenem Posten stand Amelie Solja, die beim 0:4 gegen die Spanierin Shen Yanfei nicht in die Nähe eines Satzgewinnes kam.

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