Der Österreichische Eisschnelllaufverband blickt auf eine positive und kontinuierliche Entwicklung seiner jungen Athleten in den letzten Jahren zurück. Dank optimaler Rahmenbedingungen in Innsbruck mit dem Bundesleistungszentrum, Heeres-Sportzentrum, Olympiazentrum Sport Tirol Innsbruck und dem Leistungssport BORG sowie mit tatkräftiger Unterstützung von Stadt, Land und Bund wurde unter Nationaltrainer Hannes Wolf ein starker Kader geformt.

Linus Heidegger und Armin Hager führen Österreichs Nationalteam bei den Herren an. Dahinter lauern mit Viola Feichtner, Viktoria Schinnerl, Mathias Hauer, Stefan Haan und Gabriel Odor fünf starke Junioren. Gemeinsam trainiert die Gruppe derzeit in Innsbruck und auf der Inline-Bahn in Wörgl. „Die ersten Trainings waren richtig gut. Unsere Athleten entwickeln sich weiter und weiter“, erklärt Nationaltrainer Hannes Wolf. In den nächsten Wochen und Monaten stehen noch einige Trainingslager in Italien und Österreich an.

Vanessa Bittner mit individuellem Plan für Pyeongchang

Eine andere Vorbereitung absolviert die 20-jährige Tirolerin Vanessa Bittner. Österreichs Topathletin wird bis zu den Olympischen Winterspielen 2018 ihre Trainings gemeinsam mit dem holländischen Profiteam Victorie gestalten. International wird sie weiter für das Österreichische Eisschnelllaufnationalteam und ihren Heimverein USCI Innsbruck antreten.

„Es ist eine großartige Chance, dass ich gemeinsam mit Olympiasiegern trainieren kann. Innsbruck wird aber immer meine Heimbahn bleiben. Ich möchte mich bei allen für die gute Zusammenarbeit und meine bisherige Entwicklung in den letzten Jahren bedanken, insbesondere bei meinem langjährigen Trainer Hannes Wolf, dem Verband, meinem Heimverein, der Stadt Innsbruck, dem Land Tirol, dem ÖOC, dem BSFF, dem Team Rot-Weiß-Rot sowie dem Österreichischen Bundesheer“, erklärt Vanessa Bittner.

Bestmögliche Voraussetzungen für die Zukunft

Seit März laufen die Sanierungs- und Umbauarbeiten des Außeneisrings in der Olympiaworld in Innsbruck auf Hochtouren. „Mit der Sanierung der einzigen Eisschnelllaufbahn Österreichs haben Stadt Innsbruck, das Land Tirol und das Sportministerium dankenswerter Weise ein ganz großes Zeichen gesetzt und sich zum Österreichischen Eisschnelllaufsport bekannt. Mit der ganzjährigen Nutzung können wir unseren Athleten ein attraktives Sportangebot zur Verfügung stellen. Mit der erneuerten Infrastruktur wird darüber hinaus auch die Grundlage geschaffen, dass Innsbruck nahtlos an seine Geschichte als besonders traditionsreicher Austragungsort internationaler Eischnelllauf Großveranstaltungen anknüpfen kann“, führt Generalsekretär Hermann Filipic aus.

Um die Fläche des Eisringes auch im Sommer für das so essentielle Training auf Inlinerollen nutzen zu können, wird zur Zeit mit Bundestrainer Hannes Wolf noch an der optimalen Oberflächenstruktur und Beschichtung getüftelt. „Wir sehen diese Investitionen als Bestätigung unseres in den vergangenen Jahren erfolgreich beschrittenen Weges. Gleichzeitig verstehen wir dies auch als Auftrag der beteiligten Institutionen, diesen entsprechend fortzusetzen“, ergänzt Werner Jäger, Vizepräsident des Verbandes.

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