Am 12. September 2015 fällt zum 28 Mal der Startschuss zum Red Bull Dolomitenmann, dem härtesten Teambewerb der Welt. Dann heißt es für 103 Team aus 16 Nationen laufen, paddeln, fliegen und treten was der Körper hergibt. Nur wer an seine Grenzen geht, wird beim prestigereichen Rennen in den Dolomiten bestehen und eine Chance auf den Sieg haben. Auch 2015 stehen alle Teams bereits fest und die Plätze sind vergeben.

Knapp 450 Athleten aus der ganzen Welt treffen sich auch in diesem Jahr wieder um sich bei einem der außergewöhnlichsten Teambewerbe der Welt zu messen. Der Red Bull Dolomitenmann verlangt seinen Teilnehmern dabei alles ab und treibt die Athleten in den Disziplinen Berglauf, Paragleiten, Kajak und Mountainbike zu absoluten Höchstleistungen. Im vergangenen Jahr konnte sich das Team Adidas Outdoor den Sieg mit einer Zeit von 4:07:47 Stunden erkämpfen, doch nur knapp dahinter kam bereits das Team Kolland Topsport International gefolgt vom Team Red Bull. Ein denkbar knappes Finish, das die Motivation bei den Teams auf den weiteren Rängen für 2015 bereits kurz nach dem Rennen geschürt hat. Werner Grissmann und sein Team erwarten daher auch in diesem Jahr einen spannenden Staffelbewerb der Extraklasse.

Zu den Schlüsselstellen des Red Bull Dolomitenmann zählen natürlich der Goggsteig Richtung Kühbodentörl, über den sich die Bergläufer in Richtung Kühbodeltörl quälen, die Moosalm, auf der die Paragleiter spektakuläre Zwischenlandungen einlegen bevor sie bei ihrer Ziellandung, heuer im Dolomitenstadion an die Mountainbiker übergeben. Der beinharte Aufstieg der Mountainbiker bis zur Gamperlhütte, ehe sie über die ehemalige Weltcupabfahrtsstrecke sich den Kajakern nähren, die die Letzte Etappe zu meistern haben, bis sie im Ziel am Lienzer Hauptplatz eintreffen.

Der neue Hotspot für alle Zuschauer wird erstmals das Dolomiten Stadion in Lienz sein, in dem die Übergabe der Paragleiter zu den Mountainbiker, vor hoffentlich vollen Rängen, stattfinden wird. Weitere Gelegenheiten für die Zuschauer, das Renngeschehen hautnah mit zu verfolgen sind wie immer der Stadtplatz Lienz, auf dem sich Start und Ziel befinden, sowie die Moosalm und Leisach. Werner Grissmann, im 28. Jahr des Bestehens des Red Bull Dolomitenmann, über den Vergleich der ersten Jahre zu heute: „Viele Starter haben den Wettbewerb total unterschätzt. 54 Teams sind gestartet und 25 kamen ins Ziel. Die Ausrüstung war noch ganz anders. Die Paragleitschirme waren nur so Fetzen und es gab keine Mountainbikes. Da kam es vor, dass die Räder einfach gebrochen sind. Solange die Starter jedoch einen Teil ihres Sportgerätes mithaben, ist Laufen beim Dolomitenmann immer erlaubt. Da sind Radfahrer dann schon mal mit einem Reifen unter dem Arm ins Ziel gekommen.“

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