Red Bull Crashed Ice geht 2015 in die bereits 15. Saison und feiert dabei gleich zwei Premieren: Nordirland und Kanada stehen als neue Locations erstmals im Rennkalender der WM im Ice Cross Downhill und der Riders Cup geht zum ersten Mal als Warm-up-Bewerb mit vier weiteren Rennevents über die Bühne.

Auch 2015 werden die besten Ice Cross Downhill-Athleten der Welt beim Red Bull Crashed Ice alles geben, um den amtierenden Weltmeister, Marco Dallago aus der Steiermark, Österreich, vom Thron zu stoßen. Die WM-Saison umfasst 2015 vier Rennen. Sie beginnt im Januar in Saint Paul, Minnesota, und wird wenige Wochen später in Helsinki fortgesetzt. Die letzten beiden Rennen finden in neuen Locations statt: Belfast (Nordirland) und Edmonton (Kanada).

In diesem Jahr feiert ein neues Rennformat, der Riders Cup, Premiere. Mit diesem Warm-up-Bewerb können die Athleten nicht nur bei vier, sondern bei insgesamt acht Bewerbe statt WM-Punkte sammeln. Das neue Format soll einer noch größeren Zahl an Athleten weltweit die Tür zu dieser Sportart öffnen. Der Riders Cup wurde aufgrund steigender Nachfrage ins Leben gerufen und bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, bis zu 25 % der Punkte, die bei den vier Hauptrennen des Red Bull Crashed Ice vergeben werden, zu sammeln.

Das erste Rennen des Riders Cup findet am 18. Januar in Hastings, Afton Alps, Minnesota, in unmittelbarer Nähe zum ersten Stopp von Red Bull Crashed Ice in Saint Paul statt. Organisator des Rennens ist der US-Amerikaner Reed Whiting, der die Saison 2014 als Sechster beendete. Marco Dallago, der amtierende Weltmeister aus dem Jahr 2014, organisiert den zweiten Stopp des Riders Cup am 31. Januar in Wagrain/Kleinarl in Österreich. Am 14. Februar geht im finnischen Laajis der dritte Stopp über die Bühne, organisiert vom Weltmeister 2011 Arttu Pihlainen. Zum Saisonabschluss steigt im März das vierte und letzte Rennen des Riders Cup in Kanada.

2014 dominierte Dallago das Geschehen bei Red Bull Crashed Ice und krönte sich mit drei Siegen bei vier Rennen zum Weltmeister. Allerdings gelang in den letzten fünf Jahren keinem einzigen WM-Sieger eine erfolgreiche Titelverteidigung. Auch Dallago muss mit beinharter Konkurrenz rechnen, unter anderem vom Weltmeister des Jahres 2012, Kyle Croxall aus Kanada, seinem Bruder Scott (Platz 2 in der Gesamtwertung 2014) sowie dem Weltmeister aus dem Jahr 2013, Derek Wedge. Den US-Amerikaner Cameron Naasz, der die vergangene Saison als Dritter beendete, muss Dallago ebenfalls genau im Auge behalten. Zum Favoritenkreis gehören außerdem Luca Dallago aus Österreich (Platz 4 in der Saison 2014), Fabian Mels aus Deutschland (5.), Reed Whiting aus den USA (6.) und Pacôme Schmitt aus Frankreich (7.).

Die unglaubliche Leistungsdichte im Spitzenfeld ist einer der Gründe für das rasant zunehmende Interesse am Ice Cross Downhill. Mittlerweile trainieren die besten Athleten das ganze Jahr über, um auf den mit Hindernissen gespickten Strecken bei Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h erfolgreich bestehen zu können. Auch die enormen Zuschauermengen bei einigen Rennen wie etwa in Saint Paul, Minnesota, sowie eine neu errichtete permanente Ice-Cross-Downhill-Strecke in Helsinki haben zur wachsenden Beliebtheit des Sports beigetragen.

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