Neben der bereits fix für die Olympischen Spiele in vier Monaten in Rio de Janeiro qualifizierten Andrea Mayr haben vier weitere ÖLV-Marathonläufer Ambitionen auf eine Teilnahme am Megaevent unter dem Zuckerhut. Mayr erbrachte das ÖOC-Limit im vergangenen Jahr in Frankfurt und wurde vom ÖOC bereits als eine von 17 Athletinnen fix nominiert. Für die Ärztin wird es die zweite Olympiateilnahme nach London 2012 sein.

Bei den Herren kam der gebürtige Kenianer Edwin Kemboi, der mit einer Kärntnerin verheiratet ist, im Vorjahr in Dubai bereits bis auf fünf Sekunden an das nationale Limit heran, das internationale Limit hat er bereits erbracht. Am Sonntag unternimmt Kemboi einen weiteren Versuch, die Vorgaben des ÖOC zu erfüllen. Eine Woche später greift der gebürtige Äthiopier Lemawork Ketema, der seit Dezember 2015 österreichischer Staatsbürger ist, in der Hansestadt Hamburg das Limit, das bei 2:14 Stunden liegt, an. Im März bereitete sich der zweifache Sieger des Wings for Life Worldruns gemeinsam mit Kemboi in Iten (Kenia) vor.

Der angehende Veterinärmediziner Valentin Pfeil will beim Vienna City Marathon am Sonntag ins Olympia-Aufgebot laufen. Bei seinem Marathondebüt wird Pfeil bis zum Halbmarathon von seinem Freund Christian Steinhammer als Pacemaker begleitet. Zwei weitere afrikanische Läufer sollen Pfeil bis Kilometer 30 bei seinem ehrgeizigen Vorhaben unterstützen.

Anita Baierl will sich im Damenfeld zu Andrea Mayr gesellen und wird nach ihrer Teilnahme am Halbmarathon in Wien entscheiden, bei welchem Wettkampf sie ihren Limitversuch unternimmt. Optionen sind der Salzburg-Marathon am 1. Mai oder der Prag-Marathon eine Woche später.

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