Mit Lara Vadlau und Jolanta Ogar starten heute die beiden aussichtsreichsten Kandidatinnen auf olympisches Edelmetall für Österreich ins Geschehen. Die Kärntnerin und die gebürtige Polin gelten nach WM-Gold 2014 und 2015 sowie EM-Gold 2015 und 2016 als Topfavoritinnen auf Gold im 470er der Damen.

Nicht weniger als sieben Trainingslager absolvierten Vadlau/Ogar ebenso wie die anderen österreichischen Segelduos in Rio de Janeiro, um optimal auf die Bedingungen vor Ort eingestellt zu sein. Selbst kurz vor den Spielen trainierte man noch einmal im Olympiarevier: „Wir haben nochmal alles gegeben, das war auch nötig. Es gab nur: Aufstehen, Trainieren, Essen, Trainieren, Segeln, Essen, Schlafen und wieder von vorne“, so Steuerfrau Vadlau. Das Segelrevier sieht das Duo als große Herausforderung: „Das ist sicher das schwerste Revier in dem wir je gesegelt sind“, so die Kärntnerin.

In der 470er-Klasse haben alle Teilnehmer zunächst zehn Wettfahrten auf unterschiedlichen Kursen zu absolvieren. Je besser die Platzierung in einer Wettfahrt, desto weniger Punkte werden dem Konto eines Bootes aufgebrummt. Die schlechteste der zehn Wettfahrten wird gestrichen. Daraufhin qualifizieren sich die besten zehn Boote für das entscheidende Medal Race, in dem doppelte Punkte vergeben werden.

Fotocredits: ÖOC/Spiess

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