David Bargehr greift 140 Tage nach seinem Bizepssehnenriss in der linken Hand wieder in die Schoten. Der Bregenzer 470er-Steuermann absolviert aktuell mit Vorschoter Lukas Mähr ein Manövertraining vor Split, der erste Regattavergleich mit der Weltspitze erfolgt Ende April vor Hyeres.

Gute Nachrichten aus dem Segel-Lager: David Bargehr und Lukas Mähr kehren nach einer fünfmonatigen Zwangspause wieder ins Olympische Geschäft zurück. Bargehr (27), der im vergangenen November von Prof. Dr. Andreas Janousek im Kompetenztraining für Sportverletzungen in der Privatklinik Döbling operiert wurde, ist damit um einige Wochen früher zurück an Bord, als nach der Erstdiagnose angenommen. Ein Grund dafür waren die hervorragenden therapeutischen Maßnahmen, die im Olympiazentrum Vorarlberg koordiniert und umgesetzt wurden.

Das Duo beendet die erste Trainingseinheit am Mittwoch. Nach drei Tagen Heimaturlaub, kehren die EM-Fünften von 2016 nach dem Osterwochenende für einen weiteren Lehrgang nach Split zurück, anschließend folgt der Materialtransport an die Cote d´Azur. Das Regattacomeback ist ab 25. April im Rahmen des Frankreich-Weltcups vor Hyeres geplant.

HYERES,FRANCE,28.APR.16 - SAILING - ISAF World Cup, 470, men. Image shows Lukas Maehr and David Bargehr (AUT). Photo: GEPA pictures/ Mathias Mandl

Stimmen:

David Bargehr:
„Es ist eine Wohltat und enorme Befriedigung wieder im Boot zu sitzen. Wir haben die Belastung im Training unter den Anleitungen von OeSV-Trainer Mate Arapov sukzessive gesteigert, ich bin schmerzfrei und brutal happy, dass ich meiner Arbeit wieder nachgehen kann.“

Lukas Mähr:
„Ich denke wir haben die verletzungsbedingte Segelpause optimal genützt und buchstäblich das Beste daraus gemacht. Während David therapiert hat, habe ich mich an der Seite von Matthias Schmid seglerisch fit gehalten, viel in der Organisation und am Materialsektor erledigen können und zuletzt einen intensiven Kraft- und Konditionsblock abgespult. Wir sind voller Tatendrang und genießen jede Minute auf dem Wasser.“

Credits: Text: Marsano, Fotos: GEPA pictures/OeSV, oesv_marsano

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